People
Travel Portraits
Travel Portraits verbinden eine Person mit einem Ort, der erkennbar bleiben darf. Strassen, Architektur, Farben und Alltag sind mehr als Kulisse: Sie geben Hinweise auf die Umgebung, ohne das Portrait zur blossen Reisedokumentation zu machen.
Stil & Fokus
Bei Portraits unterwegs kenne ich einen Ort oft weniger genau als im Alltag. Deshalb schaue ich zuerst, wie das Licht fällt, welche Farben wiederkehren und welche Bewegungen tatsächlich zu ihm gehören, statt eine fertige Bildidee unverändert auf ihn zu übertragen. Das schützt vor austauschbaren Motiven und lässt lokale Eigenheiten sichtbar werden.
Der Hintergrund darf Informationen tragen, muss aber lesbar bleiben. Ein markantes Gebäude, ein Verkehrsmittel oder eine belebte Strasse kann viel erzählen; zu viele gleich starke Elemente nehmen der Person jedoch Präsenz. Entscheidend ist die Balance zwischen Portrait und Ortsbezug.
Für eine Serie suche ich einen wiederkehrenden Halt – etwa eine Farbe, eine Lichtstimmung, eine Brennweite oder eine bestimmte Distanz zur Person. So können sehr unterschiedliche Schauplätze zusammengehören, ohne dass der Ort vereinheitlicht oder zur dekorativen Bühne reduziert wird.
Bogotá Encounters
Bogotá ist in dieser Serie mehr als eine Kulisse. Bemalte Fassaden, alte Holztüren, schmale Gassen und das kräftige Rot eines Stadtbusses geben jedem Portrait einen eigenen Rahmen. Die bordeauxrote Kleidung verbindet die unterschiedlichen Orte und hält die Bildstrecke visuell zusammen.
Eigene Serienseite öffnen






























Farbe als Weg durch Bogotá
Die Bilder leben vom Wechsel zwischen ruhigen und lebhaften Hintergründen. Vor einer alten Tür wirkt ein Portrait zurückhaltender und persönlicher, während Graffiti, farbige Wände und grafische Muster mehr Bewegung in die Aufnahme bringen. Der Ort verändert nicht nur die Farbe des Bildes, sondern auch dessen Stimmung.
Besonders interessant ist, wie oft kleine Teile der Umgebung die Komposition bestimmen: eine Linie im Mauerwerk, die Kante eines Hauseingangs, Pflanzen am Strassenrand oder ein Farbton, der sich in der Kleidung wiederholt. Bogotá bleibt dadurch in jedem Bild erkennbar, ohne dass die Stadt zum blossen Postkartenmotiv wird.
Für mich erzählt die Serie deshalb nicht nur von einem Portraitshooting in Bogotá. Sie zeigt, wie stark eine Umgebung an einem Portrait mitarbeiten kann. Die Person bleibt im Mittelpunkt, doch Architektur, Farbe und Strassenleben geben den Bildern ihren Rhythmus und machen aus einzelnen Aufnahmen eine zusammenhängende Geschichte.
Kontakt
Eine Idee für ein Portrait oder eine gemeinsame Serie?
Wenn du ein Portraitshooting, eine TFP-Idee oder ein freies kreatives Projekt besprechen möchtest, schreib mir gerne ein paar Zeilen. Hilfreich sind ein kurzer Hinweis zur Idee, zum gewünschten Ort und dazu, welche Bilder aus meinem Portfolio dich ansprechen. Neue Arbeiten und laufende Serien zeige ich auch auf Instagram.